24. Dezember

Ich studiere und zwar mache ich ein Fernstudium in Kulturwissenschaft. Das heißt, dass ich unter anderem Abhandlungen über Rhetorik, Linguistik, Soziologie und Pädagogik verfassen muss. Das Studium dauert sechs Semester, also drei Jahre, was heißt, dass ich zeitgleich mit meinem Abitur alle Scheine für mein Diplom/meinen Bachelor zusammen habe. Dann muss ich mich nur für ein Zweiststudium bewerben und erhalte dann rückwirkend nach einer Prüfung das Diplom.
Das Studium hat bereits angefangen und bis jetzt läuft es verdammt gut, ich kriege viele Bücher die ich lesen muss und darf in Bibliotheken rennen um noch ein paar Informationen für meine Vorträge zusammenzusuchen.
Eigentlich dürfte ich das Fernstudium gar nicht starten ohne Abitur, jedoch habe ich eine Genehmigung gekriegt.
Am fünften Januar geh ich dann ins Studio um endlich meine vier Lieder aufzunehmen, die ich seit August mit mir herum schleppe, darunter auch mein zwanzig-minütiges Stück. Schlagzeug ist schon eingespielt, am fünften kommen dann die Bass- am sechsten und siebten die Gitarren-Spuren.
Mein selbstgesetztes Ziel, die Lieder an Weihnachten fertig aufgenommen zu haben fällt damit ins Wasser, aber bevor ich unter Zeitdruck meine Musik, dass was direkt von mir stammt, schlampig einspiele und mich Jahre später noch jedes mal beim Hören darüber ärgere, dass ich mich an der und der Stelle verspielt habe, lasse ich mir lieber Zeit.
Gestern habe ich endlich meine 150€ von der Firma gekriegt für die ich Flyer, T-Shirts etc kreiert habe und damit gleich die letzten Weihnachtsgeschenke finanziert. Für einen kleinen Verlag soll ich jetzt das Buchcover eines französischen Autors designen und der Metal Hammer hat verlauten lassen, dass er Interesse an einem von mir designten Cover für ihren Sampler besteht.
In der Schule ecke ich momentan an, weil ich anstatt zum xten mal irgendwelche Grammatik-Scheiße zu wiederholen (die wir inzwischen seit zwei Monaten beigrebracht kriegen, langsam ist mal genug) lieber zerstückelte Frauenkörper zeichne/male. Man meint doch ernshaft, dass ich mich lieber auf den Unterricht konzentrieren soll. Tu ich nicht und dennoch habe ich in der Deutsch-Vergleichsarbeit (Gedichtsinterpretation, "Der Vordruck") die einzige Eins der Klassenstufe. Verdammt bin ich in letzter Zeit überheblich geworden, das ist ja unerträglich, daran muss ich dringend arbeiten.
Jetzt die jährlichen, altbekannten, leeren Phrasen:
Euch allen fröhliche Weihnachten, lasst euch gut beschenken und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
24.12.06 04:11
 


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Herbert Grünbaum (23.1.07 20:16)
Als Schwarzes Loch bezeichnet man ein astronomisches Objekt, welches aufgrund seines starken Gravitationsfeldes die Raumzeit so stark krümmt, dass weder Materie noch Licht oder Information aus dieser Region nach außen gelangen können. Die Grenze dieses Bereiches heißt Ereignishorizont.

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